fairnetzen

den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Medien lernen

fairnetzen ist ein Medienkompetenztraining für Kinder und Jugendliche. Handlungsorientiert bekommen sie die Möglichkeit zu Erfahrungen und Erlebnissen, die ihre Einstellungen nachhaltig verändern und ihre Kompetenzen erweitern.

Das Mulitplikatorentraining befähigt zur selbständigen Umsetzung von fairnetzen mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 12 Jahren. Auch für ältere Jugendliche ist das Training gut geeignet, allerdings lässt sich mit zunehmenden Alter das Medienkonsumverhalten schlechter beeinflussen.

Das Training leistet einen wesentlichen Beitrag zur Medienmündigkeit von Kindern und Jugendlichen. Prävention im Umgang mit Medien ist der beste Weg, um Mediensucht und Cybermobbing zu vermeiden.

  • Selbstkompetent Medien nutzen
  • Medien sachkompetent und bewusst verwenden
  • Mit Medien verantwortungsvoll und fair umgehen
  • fairnetzen lässt Erfahrungen machen, die das Verhalten positiv verändern.
  • Die Übungen und Spiele sind abwechslungsreich und machen Spass.
  • Im Multiplikatorentraining werden alle Übungseinheiten durchgeführt und  besprochen.
  • Dazu erhalten die Teilnehmenden Hinweise für die Umsetzung mit der eigenen Zielgruppe.
  • Die Teilnehmenden erhalten einen ausführlichen Kursordner. Dieser enthält:
  • alle Übungen und Spiele für das Training
  • weiterführende Hinweise für die Umsetzung als Präventionskonzept
  • persönlich angefertigte Notizen der Kursteilnehmer – griffbereit für die eigene Umsetzung.
  • Das Multiplikatorentraining lässt sich ohne Aufwand sofort mit der eigenen Lerngruppe umsetzen.
  • Es empfiehlt sich, mit zwei in fairnetzen ausgebildeten Personen zu trainieren.
  • Das Konzept entfaltet seine Wirkung besonders, wenn es über einen längeren Zeitraum durchgeführt wird. Dafür empfehlen sich kleine Einheiten über ein bis zwei Wochen.
  • Im Training werden mit den Kindern Leitsätze erarbeitet, an denen sie selbst mitformulieren. Das hilft, sich an die Übungen und ihre Ziele zu erinnern und erhöht die Identifikation mit dem Konzept.
  • Wir spielen mit den Spielen, nicht die Spiele mit uns!
  • Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
  • Der Urheber hat Rechte – das Urhebergesetz.
  • Das Wichtige kommt immer zuerst!
  • Gesund leben mit den „neuen Medien“.
  • Wir kennen unser Limit!
  • Wir nehmen uns Zeit für das reale Leben!
  • Wir gehen vorsichtig mit unseren persönlichen Daten um!
  • Wir achten auf unseren „digitalen Fussabdruck“!
  • Wir gehen fair miteinander um!
  • Jugendgefährdende Inhalte – eine Gefahr für jeden!

fairnetzen: effektiv, spannend, „frisch“ präsentiert, absolut empfehlenswert!
In kurzer Zeit habe ich sehr gute Werkzeuge und Rollenspiele bekommen, dank denen ich gestärkt und ohne zusätzlichen Zeitaufwand in unserer Schule effektive Präventionsarbeit durchführen kann. Die Übungen machen den Kindern und Jugendlichen riesen Spass und verbessern merklich ihre Kompetenzen für einen respektvollen und sicheren Alltag.

Jeanette Nardini

Primar- und Oberstufenlehrerin, Gemeinde Schule Vaz/Obervaz, Lenzerheide,

Langfristigkeit

Als Zielgruppe wurden bewusst Kinder im Alter von 9 bis 12 Jahren gewählt, weil bei ihnen das Konsumverhalten meist noch nicht manifestiert ist. Mittels eines Vortrages oder eines kleinen Projektes können bei Kindern von 9 – 12 Jahren keine nachhaltigen Effekte erzielt werden. Fairnetzen entfaltet seine Wirkung vor allem durch die im Konzept geschulten Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Im Idealfall wird es durch weitere Präventionsmassnahmen ergänzt.

Ganzheitlichkeit

Das Training ist ganzheitlich angelegt und mit seinen interaktiven Übungen den intellektuellen und körperlichen Fähigkeiten der Kinder angepasst. Um für den Erwerb von Medienkompetenz einen optimalen Präventionseffekt zu erzielen, wird eine fächerübergreifende Umsetzung von fairnetzen empfohlen. Die Kinder lernen, ihr erworbenes Wissen zu übertragen und Fähigkeiten zur Problemlösung zu entwickeln.

Nachhaltigkeit

Das Konzept von fairnetzen wurde durch die Ludwig Maximilians Universität München auf seine Nachhaltigkeit überprüft und bestätigt. Entscheidend ist die kontinuierliche Präventionsarbeit durch die ausgebildeten Multiplikatoren.
Das Ziel einer kompetenzorientierten Mediennutzung bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der die Multiplikatoren entscheidend beitragen.

Evaluiert und wissenschaftlich begleitet

Das Konzept von fairnetzen wurde mehrfach evaluiert und von der Ludwig Maximilians Universität München auf seine Nachhaltigkeit überprüft.
Die detaillierten Ergebnisse der Wirksamkeitsstudie und der Evaluation der Mulitplikatorentrainings übermitteln wir gerne auf Anfrage.

Tom Weinert

Tom Weinert

Kriminalhauptmeister Polizei München

Von 2011 bis 2014 als Jugendbeamter in der Präventionsarbeit tätig. Seit 2 Jahren beim Kommissariat 105 im Bereich der Erwachsenenbildung für das Thema Neue Medien zuständig. Trainer für den Mulitplikatorenkurs fairnetzen.

Ralph Kappelmeier

Ralph Kappelmeier

Kriminalhauptkommissar Polizei München

Seit 1993 ausschließlich im Bereich der polizeilichen Präventionsarbeit tätig. Zunächst für 10 Jahre als Jugendbeamter und anschließend nach einem zweijährigen Studium an der Beamtenfachhochschule als Mitarbeiter beim Kommissariat 105 im Bereich der Erwachsenenbildung. In dieser Funktion tätig als Mulitplikatorentrainer für die Präventionskurse sowie Referent zu den Themen „Sexueller Missbrauch von Kindern“, „Jugendkriminalität“, „Gewalt an Schule und Amok“.

Nicolo Witte

Nicolo Witte

Kriminalhauptkommissar Polizei München

Seit 1990 bei der Kriminalpolizei und dort u.a. in den Bereichen Jugendschutz, Sucht- und Drogenprävention an Schulen, Misshandlung von Kindern und Jugendlichen sowie Bekämpfung von Kinderpornographie im Internet tätig. Nach dem Studium an der Beamtenfachhochschule Fürstenfeldbruck, seit 2000 beim Kommissariat 105 zunächst für Opferschutz und weiterhin für die Suchtprävention in der Erwachsenenbildung zuständig. Seit 2005 Multiplikatorentrainer für die Präventionskurse. Er ist zudem stellvertretender Vorsitzender von KEINE MACHT DEN DROGEN e. V. und Co-Autor der interaktiven Präventions-DVD „Im Rausch des Lebens“.
  • Als kompakte Multiplikatorenausbildung dauert fairnetzen einen Tag.
    In dieser Zeit werden alle Übungen und Spiele des Trainings durchgeführt.
  • In der Umsetzung mit der eigenen Zielgruppe kann man das Training am Stück oder verteilt auf einen längeren Zeitraum einsetzen. Zweiteres wird für die Zielgruppe der 9 bis 12 Jährigen empfohlen.
  • Training bedeutet üben. Deshalb empfiehlt sich, einzelne Elemente des Trainings mit der Lerngruppe immer wieder aufzugreifen.
  • Für Einzelpersonen und Zweierteams wird fairnetzen zwei mal im Jahr in der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik in Zizers angeboten.
  • Teams und Kollegien können sich fairnetzen ins Haus holen.
  • Das Multiplikatorentraining kann in einem Seminar- oder Klassenraum durchgeführt werden.
  • Der Raum muss so gross sein, dass die Gruppe in einem Kreis angenehm Platz findet.
  • Die ideale Grösse für einen Multiplikatorentraining liegt bei 20 bis 25 Teilnehmenden.
  • Eventuell lohnt es sich, wenn zwei Institutionen miteinander ein Multiplikatorentraining buchen.

Für Einzelpresonen:

  • im fairnetzen-Multiplikatorentraining der HFS Ziziers: CHF 260.-

Für Inhouseschulungen:

  • machen wir Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot
  • abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten.

Wie Sie ein Präventionstraining erhalten:

Einzelpersonen / Zweierteams

Sie möchten ein Mulitiplikatorentraining besuchen? Dafür bieten wir unter der Trägerschaft der Höheren Fachschule für Sozialpädgogik in Zizers zwei mal im Jahr alle drei Präventionskurse an.

Sofern noch Platz ist, können Sie sich bei der HFS Zizers direkt anmelden.
Mit den Kindern und Jugendlichen lässt sich am besten im Duett trainieren. Deshalb lohnt es sich, wenn Sie eventuell direkt als Zweierteam das Mulitplikatorentraining besuchen.

Arbeitsgruppen und Kollegien

In Ihrer Schule oder Instutition sollen sich alle für Prävention engagieren? Dazu schulen wir ganze Arbeitsgruppen und Kollegien. Gemeinsam trägt das Team am nachhaltigsten zur Prävention bei. Und Prävention wird zum festen Bestandteil der gelebten Kultur im Haus.

Wünschen Sie ein Multiplikatorentraining für Ihre Institution, so organisieren wir nach Ihren Bedürfnissen und Ressourcen das passende Inhouse-Training oder die schulinterne Weiterbildung.

Nutzen Sie für eine Anfrage unkompliziert unser Kontaktformular.

Organisationen und Institutionen

Sie möchten Prävention im Rahmen eines durchdachten Konzeptes in Ihrer Organisation fest verankern? Wir unterstützen Sie in der Erarbeitung und Einführung. Dafür stehen uns erfahrene Sozialarbeitende und Organisationsentwickler zur Verfügung. Ein passendes Konzept erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam und begleiten Sie auf Wunsch Schritt für Schritt bei der Einführung.

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Möchten Sie mehr erfahren? - Schreiben Sie uns:

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